Qualitätsmanagement

Die Limmatklinik erfüllt höchste Qualitätsstandards.

Das Ziel unserer Qualitätsentwicklung in der Limmatklinik ist es, unseren Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Besucherinnen und Besucher, Belegärztinnen und Belegärzten sowie der Öffentlichkeit jederzeit die bestmögliche Qualität zu bieten.

Um unsere Dienstleistung kontinuierlich zu verbessen, führt die Limmatklinik regelmässige Patientenbefragungen im stationären Bereich durch.

Die Limmatklinik ist als Listenspital des Kantons Zürich Mitglied des nationalen Qualitätsvertrags. Mitglieder des nationalen Qualitätsvertrags sind verpflichtet den ANQ-Messplan umzusetzen.

Neben den Messungen die vom nationalen Qualitätsvertrag verlangt werden ist die Limmatklinik als Listenspital des Kantons Zürich und Mitglied des VZK auch dem Messplan des VZK verpflichtet.

Die Norm ISO 9001:2015 ist der weltweit bekannteste Standard für Qualitätsmanagementsysteme für alle Branchen und Unternehmensgrössen. Durch ihren Anforderungskatalog richten Sie die Prozesse und Arbeitsabläufe im Unternehmen immer besser an der Qualität und Kundenzufriedenheit aus.

Gemäss Art. 58a KVG setzt die Limmatklinik die QVM kontinuierlich um, um die Qualität der Versorgung und die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten langfristig zu sichern und weiter zu verbessern. Dies erfolgt nach einem vierstufigen Kreislauf (PDCA-Modell), welcher uns hilft, unsere Prozesse systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und kontinuierlich zu verbessern.

ANQ steht für Nationaler Verein der Qualitätsentwicklung von Spitäler und Kliniken. Schweizweit werden Qualitätsmessungen in der Akutsomatik, Rehabilitation und der Psychiatrie realisiert und koordiniert. An der ANQ-Messungen nimmt die Limmatklinik jährlich teil Die Resultate der Teilnahme ermöglicht es uns, landesweit mit andern Spitälern und Kliniken zu vergleichen. Diese Massnahmen sind wichtig, um eine Verbesserung der Patientenerlebnisse zu erzielen.

Indikatoren zu Sturz und Dekubitus, Patientenfeedback sowie Reoperations- und Rehospitalisationsraten, lässt die Limmatklinik durch die ANQ erheben.

VZK Dem Verband Zürcher Krankenhäuser gehören Listen-Spitäler, -Kliniken und -Pflegezentren im Kanton Zürich an. Der VZK vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Behörden, Versicherern, Interessengruppen im Gesundheitswesen sowie der Öffentlichkeit und steht für eine Gesundheitspolitik, die eine bedürfnisgerechte Gesundheitsversorgung fördert und Anreize richtig setzt.

Als Verbandsmitglied erhält die Limmatklinik Unterstützung bei der gemeinsamen Weiterentwicklung und verpflichtet sich zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Patientensicherheit

Die Patientensicherheit hat für die Limmatklinik höchste Priorität.

Um die Patientensicherheit jederzeit sicherzustellen, verwendet die Limmatklinik im OP die Safety Checkliste der WHO, angepasst auf die Bedürfnisse der Limmatklinik.

Diese Checkliste begleitet Patienten vom Eintritt durch den kompletten Aufenthalt und wird an allen Schnittstellen durch das involvierte Fachpersonal befüllt und visiert.

Ablauf der Checkliste

  • Sign In

    Beim Sign in wird die Beantwortung diverser Fragen durch den Patienten, beispielsweise der Eingriffsart, Allergien oder der regelmässigen Einnahme von Medikamenten, sichergestellt und dienen der Patientensicherheit.

  • Team Time Out

    Beim Team Time Out erfolgt die Überprüfung und Benennung aller Unterlagen, Materialien, anwesender Fachpersonen, sowie spezieller OP-Schritte.

    Team Time Out

  • Sign Out

    Beim Sign Out werden alle Instrumente sowie Materialen kontrolliert um sicherzustellen, dass alle Gerätschaften vorhanden sind. Der definitiv durchgeführte Eingriff wird nochmals besprochen sowie die weitere Therapie festgelegt.

Critical Incident Reporting System (CIRS)

CIRS ist ein im Gesundheitswesen eingesetztes Meldesystem, das dazu dient, kritische Ereignisse, Beinahe-Unfälle und Fehler zu melden, um daraus zu lernen und die Patienteischerheit zu erhöhen.

Ziel ist es, Fehler und Zwischenfälle zu analysieren und zu beheben, um zukünftige Schäden zu vermeiden. Es ist ein Lernsystem, das auf systematischen Analysen von gemeldeten Vorfällen basiert, um Muster zu erkennen und Verbesserungsmassnahmen zu entwickeln.

Meldungen im CIRS sind anonym, um Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, auch kritische Ereignisse ohne Angst vor Sanktionen zu melden.